Folge 5: Ein Kapitaler Brocken

Man könnte meinen, es sei eine Hommage an Monkey Island 2, wenn man den fetten Gouverneur der Insel so sieht. Sein teigiges, mehrkinniges Gesicht, feist und selbstverliebt. Das waren noch Zeiten, damals auf Phatt Island. Jetzt auf in die Bibliothek. Doch eine solche gibt es hier nicht auf Takarigua – stattdessen aber besagten Herrn Di Fuego, einen schmierigen, geizigen Jammerlappen, der es wohl auf Grund irgendwelcher inzestiöser Beziehungen geschafft hat, hier auf diesem Posten zu landen. Oder irgendwer wollte ihn aus dem Weg haben. Anders kann man sich die geballte Inkompetenz der Städteführung hier nicht erklären.

Schwarz-Braun ist die Gaganuss

Wir bahnen uns einen Weg durch die Wildnis. Am Wegesrand entdecken wir etwas Neues. Aha, eine Gaganuss also. Wofür wir die Dinger wohl noch brauchen werden? Viellecht eine Art Rezept für später, wer weiß? Einfach mal mitnehmen, kann ja nie verkehrt sein. Generell werden wir hier alles einsacken, was nicht niet- und nagelfest ist. Denn Gott sei Dank können auch in Risen 2: Dark Waters jede Menge Kräuter und Zutaten eingesammelt werden – it’s the Return of the infamous Kräuter-Omi!

Vascos Turm

Auf einer leichten Erhöhung entdecken wir Vascos Turm. Wirklich beschaulich hier oben. Der Kerl erzählt uns, dass das Dschungeltal total gefährlich ist. Jaguare sind es also, die uns an Haut und an die zarten Hüftsteaks wollen. Pff, also echt mal. Wir haben einen Feuertitanen besiegt, wie schlimm kann also ein kleines Jaguarchen schon werden? Er warnt uns außerdem vor dem Norden. Dort tümmeln sich Piraten und ein mysteriöses Vieh, dass schon einige seiner Männer ermordet hat. Rein zufällig aber müssen wir ja in den Norden, eben zu jenen Piraten. Scheint auf jeden Fall eine hervorragende Idee zu sein, wo wir doch auch schon so gut kämpfen können.

Der fette Gouverneur

Nochmal zusammengefasst: Wir sind mit der Inquisition in eine neue Welt gereist, wo die Herrschaften Menschen versklaven und – unter anderem – zu einem erbitterten Kampf gegen die Einwohner (Piraten) zwingen. Na ganz toll. Es war schon die richtige Entscheidung, im ersten Teil nicht für die Inquisition zu kämpfen. Schauen wir doch noch einmal bei Di Fuego vorbei. Der Gouverneur sieht noch immer aus wie ein Schmalzeimer und nutzt die Truppen scheinbar nur, um seinen eigenen (weit ausladenden) Arsch zu schützen. Zumindestens behauptet das Sebastiano. Wir fordern von Di Fuego also eine Karte der Insel – doch der miese Halunke will uns nur eine für 100 Goldstücke verkaufen. Unfassbar. Wir sollen hier wieder für Recht und Ordnung sorgen und müssen nun auch noch für das Nötigste bezahlen? Hach ja, wie in guten alten Zeiten eben.

Entflohene Sklaven

Wir zeigen Di Fuego den Brief, den wir für die Piraten erhalten haben. Das Ding ist noch versiegelt und es folgt die strikte Anweisung, dass dies auch so bleiben soll. Kann uns ja wurst sein, wir sind nur die Überbringer. Zusätzlich erfahren wir, dass der Gouverneur auf drei wilde Halunken ein Kopfgeld ausgesetzt hat. Die wilden Halunken sind übrigens entflohene Sklaven, die wohl doch nicht so ganz mit seiner „artgerechten Haltung der Arbeiter“ einverstanden waren. Auch Zwangsarbeit ist nicht unbedingt das, was sich der freiheitsliebende Ureinwohner so wünscht.

Du bist so Kopfgeldgeil

Leider findet sich allerdings niemand, der sich um die Kerle kümmert. Und jetzt die Preisfrage: Wer wird hier wohl wohl demnächst mit drei Banditenköpfen einlaufen? Hmmmm? Eigentlich nicht die Art von Job, die man als gutherziger Superheld so ausüben möchte, doch es bringt für den Anfang rund 600 Goldstücke – also 200 pro Kopf. Damit können wir uns die Karte und auch eine gescheite Ausrüstung kaufen – denn die von Di Fuego ist wirklich einfach nur Wucher.

Anführer mit Komplexen

Auf gehts in Richtung Norden der beschaulichen Inselwelt. Scheinbar wollte die alte Warzensau auch dorthin, aber wir kommen ihm zuvor und rammen ihm unsere Klinge durch den Rücken. Tut uns leid, aber was sein muss, muss sein. Vor uns liegt eine kleine Plantage, auf der arme Sklaven arbeiten und die wachen sie dabei im Auge haben. Riley ist wohl hier der Anführer. Wir quatschen den Typ doch recht freundlich an. Doch scheinbar mag er unsere Meinung zu seinem Kopftuch nicht. Zumindestens sagt uns das seine aggressive Kampfhaltung uns gegenüber. Heldenhaft ziehen wir uns zurück. Alter Schwede, der Kerl ist ganz schön empfindlich. Alte Zicke! Wahrscheinlich ist sein Kopftuch so rot, weil er seine Tage hat. Da kommen wir lieber später noch mal wieder.

Das Zeitalter der Knarren

Vorbei an einem dezimierten Zuckerrohr-Lager steht uns ein vollbärtiger Jägersmann gegenüber. Scheinbar der örtliche Masterchief im Kampf gegen die Warzenschweine. Er erzählt uns von einer Höhle und ebenfalls von einem Jaguar. Beide Orte sollten wir tunlichst vermeiden. Aber gerade das macht es doch so spannend, lieber bärtiger Gesell! Jaguare erledigt man also am besten mit einer Muskete – und rein zufällig hat der Typ auch einige billige Knarren am Start, mit denen wir dann aber wohl sowieso nicht weit kommen würden. Schade. Um eine Muskete von der Inquisition zu erhalten, müssen wir allerdings zunächst bei einem Büchsenmacher vorbeischauen, der uns ein wenig im Kampf mit Waffen trainiert. Was natürlich auch wieder kostet.

Fetter Fleischbomber

Thompkins, der bärtige Jäger, hatte uns doch von einem kapitalen Wildschwein erzählt. Wir versuchen uns im Kampf gegen die Kapitalanlage also erst einmal alleine. Schließlich sind wir ja neu hier. Irgendwie muss man sich ja beweisen. Zum Glück hat uns das Vieh nur wenig entgegen zu setzen – wir tragen letzten Endes nur ein paar kleinere Schürfwunden davon, also alles halb so wild. In der Ferne beobachten wir dann schließlich sogar noch den Jaguar, wie er auf und ab läuft, frische Beute witternd. Scheinbar ist das die Kreatur, von der hier jeder spricht. Wir sollten dort auf keinen Fall jetzt schon hingehen, könnte übel enden.


Neue Let's Play Folgen

RPG Maker TrueMG

Let's Play RPG Maker

Folge 6: [Nocturne Rebirth #06] Small Fries

Reviel ist nicht der einzige Vampir, doch durchaus der Einzige mit Klasse. Und ich werde das Gefühl nicht los, dass hier ein gewisser Alucard als Inspiration gedient haben könnte. Immerhin besser als ein Edward.0

RPG Maker TrueMG

Let's Play RPG Maker

Folge 5: [Nocturne Rebirth #05] KHAOS: Beschwörer der Stühle

Untote sind nicht gleich Untote, wie dieser Abschnitts-Boss zeigt. "Schnell" besiegt, kommen wir ins Gespräch mit Khaos, dessen Charakter nicht ganz dem versprochenen Namen nahe kommt.0

RPG Maker TrueMG

Let's Play RPG Maker

Folge 4: [Nocturne Rebirth #04] Reviel kann einfach alles \°3°/

Khaos Gebiet ist erreicht und so lernen wir in dieser illusorischen Welt das Kampfsystem besser kennen. Das Beschwören von Familiars und mehr. Und Luna kann nach wie vor nichts, im Gegensatz zu Reviel.0

Das Spiel

Die Stimme

Dieses Let's Play zu Risen 2: Dark Waters wurde gespielt, aufgenommen und kommentiert von Gronkh.

Praktisch

Dieser Beitrag befindet sich in der Kategorie Risen 2: Dark Waters

Mit dem Feed für Risen 2: Dark Waters keine Folge verpassen.

Mit dem Feed von Gronkh immer die neuesten Beiträge sehen.

Andere Let's Plays

Suchworte